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Anton Renk

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Anton Renk.

Anton Renk (* 10. September 1871 in Innsbruck; ? 2. Februar 1906) war ein Tiroler Schriftsteller und Volkskundler.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben
    • 1.1 Literarisches Schaffen
      • 1.1.1 Beispiel
    • 1.2 Alpenverein
    • 1.3 Volkskunde
  • 2 Sonstiges
  • 3 Werke
  • 4 Weblinks

[Bearbeiten] Leben

Renks Vater war Inhaber einer Spezerei in Innsbruck. Beide Elternteile starben schon sehr früh und Renk wuchs bei seiner Großmutter auf. Von 1890 bis 1898 studierte er Philosophie und Germanistik in Innsbruck, konnte sein Studium allerdings nicht beenden. Während seines Studiums absolvierte er auch Auslandssemester an den Universitäten Zürich und Wien. Er hielt sich auch besonders gerne in Kufstein, als auch bei Verwandten in Fendels im Tiroler Oberen Gericht auf. Er unternahm auch mehrere Reisen nach Italien, das ihm neben Tirol als Schauplatz seiner literarischen Werke diente.

[Bearbeiten] Literarisches Schaffen

Schon in der Gymnasialzeit in Innsbruck war Renk literarisch tätig. Seine erste Veröffentlichung, "Ranken" erschien 1894, also während seiner Studienzeit, im Verlag der Wagnerschen Universitätsbuchhandlung in Innsbruck. Zu Lebzeiten wurde Renks Werk nur wenig Beachtung geschenkt. Nach seinem Tod gab es ein stärkeres, auch überregionales Interesse an seinem literarischen Nachlass, allerdings blieb im die Aufnahme in den literarischen Kanon größtenteils verwehrt.

[Bearbeiten] Beispiel

Letztes Gedicht. Geschrieben in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 1906.

   Heut ists nicht richtig - sagt mir, was ihr wollt;
   Hört ihr, wie fern im Kar der Donner rollt?

   Und dunkel ists, die Sterne fürchten sich . . .
   Wer war es, der so still am Fenster schlich -

   Es wissen allerhand die Roggenschöpfe
   Und flüstern es sich zu und schütteln ihre Köpfe.

   Das Wetter kommt - die Fenster zu! - Der Krach!
   Der Sturm warf einen Stein von unserm Dach.

   Dort kommt der Mond und malt mit mattem Glühn
   Ein schwarzes Kreuz am Stubenboden hin.

   Horcht, war das nicht des fernen Buhin Schrei -
   Heut stirbt noch einer - Heiland, steh uns bei!


aus: Anton Renk. Unter Föhren und Cypressen. Georg Müller Verlag, München und Leipzig 1907.

[Bearbeiten] Alpenverein

Renk war begeisterter Bergsteiger und ist der Erstbesteiger des Alten Mannes und der Kuppkarlesspitze im Glockturmkamm in den Ötztaler Alpen. Unweit dieser Berge steht auch die nach ihm benannte Anton-Renk-Hütte, eine Selbsversorgerhütte des Deutschen Alpenvereins, Sektion Aachen.

[Bearbeiten] Volkskunde

Anton Renk ist der Begründer des Akademischen Vereins für tirolerische und vorarlbergische Heimatkunde und befasste sich vor allem mit Brauchtum und Sagen.

[Bearbeiten] Sonstiges

Renk setzte sich auch für den Frieden ein und gründete den Akademischen Friedensverein Innsbruck.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks






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